Unsere Farbe ist blau

Der NABU stellt sich vor

Vogelbeobachtung - Foto: NABU/Sebastian Sczepanski

Andere reden über Demokratie, der NABU praktiziert sie. Mitglied zu sein im NABU heißt auch, mitbestimmen zu können. Mehr als 600.000 bundesweit vorhandene Mitglieder und Förderer (Stand November 2016) sind also nicht nur stille Förderer. Sie bestimmen letztendlich, wohin sich der Verband entwickelt, ob sich neue Ideen durchsetzen und ob Kampagnen und Projekte erfolgreich sind.

Die Gliederung des NABU in örtliche oder regionale Gruppen, die in Landesverbänden zusammengefasst sind und mit dem Bundesverband ein gemeinsames Dach haben, ist die strukturelle Voraussetzung für die innerverbandliche Demokratie. Das, was Juristen als abgestufte Mehrfachmitgliedschaft bezeichnen, ermöglicht es den NABU-Mitgliedern, sich auf allen Ebenen des Verbandes beteiligen zu können. Schließlich ist jedes NABU-Mitglied gleichzeitig Mitglied in einer örtlichen Gruppen, in einem Landesverband und im Bundesverband.

In den Landesverbänden und auf Bundesebene leisten hauptamtlich besetzte Geschäftsstellen wichtige Beiträge zur NABU-Arbeit. Auch einige Kreisverbände und größere Ortsgruppen verfügen bereits über bezahltes Personal. Den größten Beitrag leisten jedoch nach wie vor Tausende ehrenamtlich tätiger Bürgerinnen und Bürger. Diese Freiwilligen sind bundesweit in den NABU-Gruppen oder Arbeitskreisen organisiert. Mehr dazu auf den Seiten zum NABU-Verbandsmonitoring.

Besonders wichtig für die laufende NABU-Arbeit sind die Fachausschüsse und auf Bundesebene der Bund-Länder-Rat. Die zahlreichen Fachausschüsse koordinieren ein Gutteil der naturschutz- und umweltfachlichen Arbeit und der Bund-Länder-Rat gewährleistet als föderales Element die Abstimmung mit den Landesverbänden.