NABU-Film-Kooperation „Deutschlands wilde Vögel“

Filmplakat "Birds and people"
Filmplakat "Birds and people"

Film für Ihre Birdwatch-Veranstaltung

Passend zum European Birdwatch gibt es die Filmreihe, die auch in den Kinos lief. NABU-Gruppen und Zentren können die Filme nutzen und beispielsweise bei ihrer Birdwatch-Veranstaltung vorführen. Folgende Filme stehen zur Verfügung:

  • "Deutschlands wilde Vögel - Teil 1 (2013)
  • "Deutschlands wilde Vögel - Teil 2: Die Reise geht weiter" (2014)
  • "Birds & People - Ganz verrückt auf Vögel" (2015)*

Für die Vorführung stehen zwei Möglichkeiten zur Auswahl:

1. Nicht-kommerzielle Vorführung - Die Gruppe erwirbt eine normale DVD inkl. nicht-kommerziellem Vorführrecht ( 69 €)  und kann diese unbegrenzt für nicht kommerzielle Vorführungen (ohne Eintritt) einsetzen Bestellmöglichkeit im Shop der APZ Medienproduktion und Vertrieb GmbH.

2. Kommerzielle Vorführung* - Die Gruppe erhält leihweise eine BluRay (Kinoqualität) - Die im Film verwendete Musik ist gemafrei - Gemagebühren fallen nicht an. Von den erhobenen Eintrittsgeldern (die Höhe des Eintritts liegt im Ermessen der Gruppe) erhält die Agentur eine Filmmiete in Höhe von 50 Prozent der Einnahmen - Mindestgarantie: 100 €. Alle Vorführtermine müssen der Agentur gemeldet werden. Die Abrechnung (Anzahl der verkauften Tickets mit Angabe des jeweiligen Eintrittspreises) sendet die Gruppe spätestens innerhalb von 7 Tagen nach jedem Vorführtermin zu. Aufgrund dieser Angaben erfolgt die Rechnungsstellung. Liegt die Gesamtsumme der erhobenen Eintrittspreise unter 200 € werden automatisch 100 € (Mindestgarantie) in Rechnung gestellt.
Die BluRay sendet die Gruppe nach der letzten Filmvorführung umgehend an die APZ Media zurück. Verlorengegangene oder beschädigte BluRays werden pauschal mit 50 € in Rechnung gestellt.

An Werbematerial können den Gruppen Kinoplakate im Format A1 und A3, sowie Flyer zur Verfügung stellen. Hierfür werden pauschal 10 € berechnet.

Gruppen und Zentren, die den Film zum Birdwatch oder zu einem späteren Zeitpunkt im Kino zeigen wollen, melden Sich bitte direkt bei Petra Zimmermann, APZ Medienproduktion und Vertrieb GmbH, Tel. (0)26 35.92 43 71 oder p.z(at)naturundtierfilm.de

*Der Film Birds & People - Ganz verrückt auf Vögel kam am 29.10.15 in die Kinos und ist seit Frühjahr 2016 auf DVD erhältlich und für Vorführungen verfügbar.


Hinweis:

Während der NABU eine formelle Empfehlung für die ersten beiden Teile von „Deutschlands wilde Vögel“ ausgesprochen hat, ist dies beim 2015 erschienenen dritten Teil des Films mit dem Untertitel „Birds and People“ nicht geschehen, weil im Filmabschnitt über die Ganzjahresfütterung unsere Einschätzung des Themas nicht angemessen dargestellt wird und durch eine offizielle Unterstützung des Films durch den NABU der Eindruck erweckt werden könnte, der NABU würde die Ganzjahresfütterung als aktive Naturschutzmaßnahme und Lösung gegen den Schwund der Vogelwelt befürworten.

Das soll aber NABU-Gruppen nicht davon abhalten, auch diesen Teil der Filmreihe, z.B. im Rahmen des Birdwatch zu zeigen. Er porträtiert zahlreiche Menschen, darunter viele NABU-Aktive, die sich für Vogelschutz einsetzen und ist in weiten Teilen eine Werbung für den NABU. Bei einer Vorführung dieses Films würde es sich anbieten, das Thema Ganzjahresfütterung aktiv zu thematisieren. Folgende Stichpunkte wären dabei hilfreiche Ansatzpunkte:

NABU-Position zur Vogelfütterung:

  • Der NABU empfiehlt grundsätzlich die Vogelfütterung als hervorragende Naturerlebnismöglichkeit und Umweltbildungsgelegenheit.
  • Auch eine Ganzjahresfütterung von Vögeln bei Beachtung der im Sommer erhöhten hygienischen Vorsichtsmaßnahmen lehnt der NABU nicht ab. Er befürchtet dadurch auch keine negativen Auswirkungen auf die Vogelwelt.
  • Allerdings lehnt der NABU es ab, die Vogelfütterung (von speziellen Fällen abgesehen) als praktischen Artenschutz anzusehen und die Fütterung als Lösung gegen den Schwund der Vogelwelt durchzuführen oder anzupreisen. Wirksamer Vogelschutz muss sich um die wirklich bedrohten Arten kümmern und an den wirklichen Ursachen, meist Lebensraumverlust, ansetzen.

Weitere Informationen: