Aktion Biotonne Deutschland von NABU und REWE

Menschen für das Thema Bioabfälle sensibilisieren

Im September und Oktober 2017 erhalten Kundinnen und Kunden in über 2.300 REWE-Supermärkten Infos zur Biotonne, zum richtigen Trennverhalten und Infos, wie Bioabfälle umweltfreundlich verwertet werden. Neben Abfallberatern und Betreiber von Kompostwerken und Vergärungsanlagen sollen auch NABU-Gruppen die Menschen vor Ort aufklären. In lokalen und bundesweiten Medien wird die Aktion Biotonne in ganz Deutschland beworben. Der NABU kann über Flyer und Infostände die Kunden direkt über die ökologischen Vorteile der Biotonne informieren.

Welche Ziele verfolgt der NABU mit der Aktion?

Mit der Zusammenarbeit bei der Aktion Biotonne will der NABU durch Aufklärungsarbeit die Sammelmengen für Bioabfälle erhöhen und den Störstoffanteil in der Biotonne senken. In Deutschland verschwinden zu viele organische Abfälle wie Küchen- oder Gartenabfälle im Restmüll und werden verbrannt. In manchen Kreisen besteht etwa die Hälfte des Inhalts der schwarzen Tonne aus Bioabfällen. Dort haben sie nichts zu suchen, denn Bioabfall ist ein bedeutender Rohstoff für die Biogasgewinnung und ein wertvoller Kompostlieferant. Würden wir diese Abfälle flächendeckend in Deutschland in der Biotonne sammeln, könnten wir die Sammelmengen fast verdoppeln.

Wie kann ich als Ortsgruppe zur Aktion Biotonne Deutschland beitragen?

Während des Aktionszeitraums sind vor Ort verschiedene Aktivitäten möglich:

  • Gehen Sie auf den REWE-Markt zu und laden Sie zum gemeinsamen Pressetermin ein!
  • Tragen Sie den Aktionstermin in den NABU-Terminkalender ein, damit er auch über die NABU-Webseite und Newsletter beworben wird.
  • Der NABU kann zum Thema Bioabfälle und Bodenschutz aufklären: Der Kompost ist wichtig für den Bodenschutz. Auch dient er als Ersatz für Torf. Nutzen Sie dafür die unter "Links" aufgeführten Informationen vom NABU.

Biotonne oder Kompost?

Häufig verzichten Landkreise auf die Nutzung der Biotonne mit dem Verweis auf einen hohen Anteil von Eigenkompostierern. ABER: Bei falscher Kompostpflege entweichen viele Klimagase. Dem Kompost im eigenen Garten sind weitere Grenzen gesetzt: Nicht alle Garten- und Küchenabfälle eignen sich gleichermaßen, die Gartenfläche ist für so viel Kompost häufig zu klein und Speiseabfälle sollten aus hygienischen Gründen eh nicht im eigenen Garten verwertet werden. So bleibt genügend Abfall für den Gartenkompost und die Biotonne.

Kontakt

Fragen Sie nach, ob Ihr REWE-Markt an der Aktion beteiligt ist:
info(at)aktion-biotonne.de

Ansprechpartner beim NABU:

Sascha Roth
Referent für Umweltpolitik
Tel. 030.28 49 84-16 60
Sascha.Roth(at)NABU.de